Abgeordneter Alexander Muthmann
Eine starke Stimme für den ländlichen Raum
# Frisches Bayern

Über mich

Pragmatisch vorwärtsdenkend
Engagierter Anwalt der Menschen auf dem Land

Entspannung finde ich beim Joggen. Hund Theo hält mich auf Trab.

1956 in München geboren
1960 Umzug nach Passau und 1964 nach Wegscheid
1975 Abitur am humanistischen Gymnasium Leopoldinum in Passau
Grundwehrdienst bei der Bundeswehr in Freyung
Studium der Rechtswissenschaften an der LMU in München
Rechtsreferendar in Passau
Verwaltungsjurist bei der Regierung von Niederbayern, dann am Landratsamt Straubing-Bogen
2002-2008 Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau
seit 2008 Landtagsabgeordneter

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Positionen

Ich will mich in meinem Handeln an den Bedürfnissen der Menschen orientieren: soviel Eigenständigkeit wie möglich, soviel Unterstützung wie nötig!

Ländlicher Raum

Mir sind gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land ein großes Anliegen. In der Digitalisierung sehe ich eine große Chance für den ländlichen Raum. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Home-Office mit Telefon- und Videokonferenzen ein effektives Arbeitsmodell ist. Deshalb
brauchen wir überall schnelles Internet und eine flächendeckende Mobilfunkversorgung. So schaffen wir auch die Voraussetzung für eine dezentrale Behördenstruktur.

Kommunen

Ich war Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau, bin dort noch immer Kreisrat und Mitglied des Stadtrates Freyung. Diese Verbindung ist mir wichtig, denn die Entscheidungen der Gremien vor Ort betreffen die Menschen unmittelbar. Diese Erfahrungen kann ich direkt in die Parlamentsarbeit einbringen. Wichtig sind mir kommunale Selbstverwaltung und finanzielle Spielräume für Kommunen, denn nur so können sie attraktive Lebensbedingungen bieten.

Polizei

Wir leben in Freiheit, weil wir uns sicher fühlen dürfen. Polizistinnen und Polizisten in Bayern setzen sich täglich für unsere Freiheit ein. Ihnen gebührt Wertschätzung und Unterstützung. Sie brauchen gute Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten, um ihren Dienst professionell verrichten zu können. Deshalb mache ich mich auch für das Trainingszentrum der bayerischen Polizei stark, das in Freyung im Bayerischen Wald entstehen soll.

Flächennutzung

Mir liegt der nachhaltige Umgang mit unserer Umwelt am Herzen. Wichtig ist mir aber auch, dass sich eine Gemeinde entwickeln kann, dass Häuser, Sportplätze und Kindergärten gebaut werden können. Eine Obergrenze von fünf Hektar täglich als Orientierungsgröße halte ich für erstrebenswert. Für jede Kommune soll ein Zehn-Jahres-Kontingent errechnet werden; die Städte und Gemeinden sollen dann selbst entscheiden, wie sie die Flächen verwenden.

Eigenverantwortung

Ich halte es für eine zentrale Aufgabe der Politik, den Menschen ohne Bevormundung die Möglichkeit zur individuellen Lebensgestaltung zu gewähren. Alle sollen die Chance haben, frei, eigenständig und eigenverantwortlich zu leben. Wer es aus eigener Kraft nicht schafft, soll Unterstützung bekommen. Gelungene Politik bedeutet für mich: weltoffen, zuversichtlich und solidarisch.

Klimaschutz

Der Klimawandel fordert uns alle heraus. Wir müssen handeln, in der internationalen Politik genauso wie in unserem persönlichen Umfeld. Ein wichtiger Lernort dabei ist der Nationalpark Bayerischer Wald, der mit einem Forschungsprojekt zu Biodiversität und Klimawandel weltweite Beachtung findet. Als Vorstandsmitglied einer Bürgerenergiegenossenschaft unterstütze ich den Ausbau erneuerbarer Energien. Dezentrale Versorgung ist mir ein Anliegen.

Neuigkeiten

Auf meinen Social Media-Kanälen nehme ich zu den Themen Stellung, die mich und meine Fraktion gerade beschäftigen.

Am Tag des offenen Ateliers zu Gast bei Lothar Blitz und Rudi Ranzinger. Vielen Dank für die interessanten Einblicke

Uns alle besorgt sehr die Entwicklung der Covid-Erkrankungen. Dabei ist uns auch bewusst, dass wir noch längere Zeit im Interesse aller mit erheblichen Einschränkungen werden leben müssen. Was ich aber nicht verstehe und auch nicht akzeptiere, ist, dass diese Woche wieder die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder so getan haben, als könnten sie alle diese schwerwiegenden Entscheidungen alleine treffen. Dabei haben viele Gerichte, wie z.B. auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) seit Wochen und Monaten darauf hingewiesen, dass der Bundestag präziser als bisher die Befugnisse der Ministerpräsidenten bzw. Landesregierungen regeln muss: Je länger die Einschränkungen andauern und je tiefgreifender sie sind, desto notwendiger sind klare gesetzliche Regelungen! Wann wird der Bundestag endlich tätig? Dann würden auch bundeseinheitliche Regelungen leichter möglich!

Meldungen

Über die Pressemitteilungen erfahren vor allem die Menschen in Niederbayern von meinem Engagement im Wahlkreis und im Parlament.

Waldhäuser im Landkreis Freyung-Grafenau. Der Nationalpark Bayerischer Wald, der gerade sein 50-jähriges Bestehen feiert, wird größer. Ammorgigen Dienstag stimmt die Staatsregierung über die Erweiterung des Schutzgebietes ab; circa 600 Hektar Fläche östlich der Gemeinde Mauth sollen dazu kommen. Eine positive Entscheidung gilt als sicher; das letzte Wort hat der Bayerische Landtag. Vor diesem Hintergrund fanden am Wochenende bei einer Wanderung rund um den Lusen die „6. Gipfelgespräche“ statt – eine Veranstaltungsreihe des Freyunger Landtagsabgeordneten das Alexander Muthmann. „Das Erweiterungsgebiet grenzt direkt an den Nationalpark Šumava, so dass wir gemeinsam diesen Kristallisationspunkt für Naturerleben weiter ausbauen können“, freut sich Nationalparkchef Dr. Franz Leibl.

Über die steinige Himmelsleiter stieg eine interessierte Gruppe mit Wanderern aus der Region und aus München hinauf zum Lusengipfel in 1 373 Meter Höhe. Unter dem Gipfelkreuz schilderte Ernst Kandlbinder, Bürgermeister der Erweiterungsgemeinde Mauth, die Stimmung in der Bevölkerung und die Erwartungen einer künftigen Nationalparkgemeinde. In den 1990-er Jahren habe er als Bub die toten Wälder am Lusen selbst erlebt. Die Menschen in der Region seien verbittert gewesen, weil der Borkenkäfer ihre Heimat auffresse, erinnerte Kandlbinder an die früheren Auseinandersetzungen. „Inzwischen kann man sehen, wie neuer grüner Wald ohne Zutun des Menschen nachwächst. Der Nationalpark hat internationale Reputation, verhilft dem Bayerischen Wald deutschlandweit und international zu einem positiven Image“, sagte der Mauther Bürgermeister und fasste Aussagen von Gästen in dem Satz zusammen: „Ihr lebt im Paradies.“ Die meisten Bürgerinnen und Bürger seiner Gemeinde seien dem Nationalpark gegenüber aufgeschlossen; der Gemeinderat habe sich einstimmig für die Vergrößerung ausgesprochen. Die Folgerung des Landtagsabgeordneten Alexander Muthmann: „Man muss den Pionieren der Nationalparkidee Dank und Anerkennung zollen, dass sie trotz größter Widerstände diese Vision nicht aufgegeben haben, von der wir heute so offensichtlich profitieren.“
Mit dem Erweiterungsstreifen, der noch den Bayerischen Staatsforsten gehört, bekommt der Nationalpark Bayerischer Wald mit dem Hochmoor „Finsterauer Filz“ und der alten Holztrift „Hammerklause“ zwei weitere Kleinode, berichtete Nationalparkchef Dr. Franz Leibl. Der Bereich des Grenzübergangs Buĉina/Buchwald um den Wistlberg solle mit Rad- und Wanderwegen ausgebaut werden.
Die Tour über den Lusensteig zur Schwarzbach- und Reschbachklause hatten Franz Leibl und Ranger Mario Schmid ausgesucht, um den Gästen zu zeigen, wie sich die Waldnatur nach 50 Jahren Nationalpark auf großer Fläche verjüngt hat. Dass ein gesunder neben einem toten Baum wächst, sorgte bei manchen Wanderern für Staunen. Die Erklärung des Fachmanns: „Wenn ein Baum stirbt, fallen erst die Nadeln ab, dann bröckelt die Rinde. Ein Fichtensamen hat ideale Startbedingungen, wenn er dort hin geweht wird, wo auch noch ein toter Stamm steht, an dem sich die Sonne anlegt und die Wärme speichert. Es ist eine ideale Symbiose.“ Totholz speichere außerdem besonders viel Kohlenstoff und trage damit zum Klimaschutz bei.
„Wir sind hier im Wolfsgebiet, haben den Luchs als Mitjäger“, berichtete Dr. Franz Leibl und betonte mit Blick über die Grenze in den Nationalpark Šumava: „Wir leben in einer sehr exklusiven Landschaft, die es in Mitteleuropa nur hier gibt!“ Schließlich bildeten die Nationalparks Bayerischer Wald mit derzeit noch 24 250 Hektar und Böhmerwald (Šumava) mit 69 000 Hektar Fläche das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas. Martin Hagen, der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, machte der Tag im Nationalpark „Lust auf den Bayerischen Wald.“ Vor allem von den urwaldähnlichen Strukturen und der Bedeutung des Totholzes für einen neuen Wald zeigte er sich beeindruckt. Sein Kommentar: „Wir von der FDP-Fraktion unterstützen die Erweiterung des Nationalparks und hoffen, dass am morgigen Dienstag die Weichen richtig gestellt werden.“ Und Gastgeber Alexander Muthmann ergänzte: „Es darf nicht bei der Ankündigung bleiben. Die versprochenen Begleitgeschenke müssen auch finanziell und personell abgesichert werden!“

Bildtext:
Blick vom Lusengipfel auf die Bergkette des Bayerischen und des Böhmerwaldes: Ernst Kandlbinder, Bürgermeister der Erweiterungsgemeinde Mauth, Nationalparkchef Dr. Franz Leibl, Martin Hagen, Fraktionsvorsitzender der FDP im Bayerischen Landtag, und „Gipfelgespräche“-Gastgeber MdL Alexander Muthmann (von links).

Freyung im Bayerischen Wald. „Endlich verstanden!“„ kommentiert der FDP-Abgeordnete Alexander Muthmann die Resolution der Freien-Wähler-Fraktion, die Kriterien für die Reaktivierung von Bahnstrecken in ländlichen Regionen neu zu bewerten. Vor allem die Bemessungsgrenze von 1.000 Reisenden pro Streckenkilometer und Werktag solle nach unten korrigiert und stattdessen eine Art Strukturindikator eingeführt werden, um Räumen mit besonderem Handlungsbedarf gerecht zu werden, heißt es in einer Pressemitteilung, die der verkehrspolitische Sprecher Manfred Eibl heute verschickt hat. Der Kommentar von Alexander Muthmann: „Schön, dass wir nach der neusten Entwicklung um die Waldbahnstrecke Viechtach-Gotteszell offensichtlich auf dem gleichen Niveau sind. Ich hoffe, dass die Freien Wähler als Teil der Staatsregierung ihre Resolution von heute auch in die Tat umsetzen und im Landtag die Weichen dafür stellen, dass Züge im ländlichen Raum nach vereinfachten Kriterien wieder aufs Gleis gesetzt werden können!“
Muthmann hatte im November 2019 einen Antrag in das Plenum des Bayerischen Landtags eingebracht, der genau diese Forderungen enthielt, die sich jetzt in der Resolution der Freien Wähler finden. Die Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern hatten diesen Antrag mit 107:67 Stimmen abgelehnt. Auch Manfred Eibl stimmte damals dagegen, erinnert Muthmann: „Wenn meine Vorarbeit zur Kehrtwende der Freien Wähler beigetragen hat und die Region davon profitiert, kann es mir nur recht sein!“

München/Freyung. Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag unterstützt die Forderung des Bayerischen Fußballverbandes, den Amateursportvereinen eine klare Perspektive zu eröffnen. In der nächsten Woche müsse die Bayerische Staatsregierung sagen, wie es weitergeht, erklärte heute der sportpolitische Sprecher Alexander Muthmann nach einem Gespräch mit BFV-Präsident Rainer Koch. Alles auf das nächste Frühjahr zu verschieben und darauf zu hoffen, dass dann Corona vorbei sei, halte er für keine realistische Strategie. „Das ewige Hin und Her, das derzeit praktiziert wird, führt bei den Amateuren zu großen Unsicherheiten. Die Motivation nimmt ab; das Interesse von Kindern und Jugendlichen am Vereinssport sinkt ebenfalls“, ist sich Muthmann sicher. Er verlangt deshalb, den Amateur-Sportbetrieb mit dem Kulturbetrieb gleichzusetzen und 400 Besucher zuzulassen. Auf den Sportplätzen können der notwendige Abstand gewahrt und die Hygienevorschriften eingehalten werden. Im Freien sei das Infektionsrisiko ohnehin reduziert.
Alexander Muthmann weist auch darauf hin, dass Spiele ohne Zuschauer den Vereinen nicht weiterhelfen, denn die Eintrittsgelder stellten neben den Mitgliedsbeiträgen die größte Einnahmequelle dar. Der Abgeordnete drängt auch deshalb auf eine schnelle Entscheidung, weil der Spielbetrieb nicht von heute auf morgen organisiert werden könne. Die Vereine bräuchten einen entsprechenden Vorlauf und deshalb eine klare Ansage. „Der Amateursport ist wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Staatsregierung muss aufhören, die vielen tausend Mitglieder mit ihrer Hinhaltetaktik zu demotivieren“, verlangt Muthmann.

München/Freyung. Die Bayerische Grenzpolizei verstößt gegen die Verfassung! Dieses Urteil hat heute Vormittag der Bayerische Verfassungsgerichthof gefällt und damit die Einschätzung des Freyunger Landtagsabgeordneten Alexander Muthmann bestätigt. Dieser hatte von Anfang an erklärt, dass die Kontrolle der Außengrenzen eine hoheitliche Aufgabe und damit Sache der Bundespolizei sei. Wieder einmal habe das Gericht der Bayerischen Staatsregierung die verfassungsrechtliche Verteilung der Aufgaben zwischen Bund und Land aufzeigen müssen, betont Muthmann, der auch innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag ist. Nach dem heutigen Urteil werde es künftig formal eine Grenzpolizei geben; ihre Befugnisse seien aber auf das Maß zurechtgestutzt, auf dem sie vor der dem großen Wahlkampfzirkus 2018 waren, sagt Muthmann. Um Recht und Ordnung wiederherzustellen, habe es dieses aufwändige Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof gebraucht.
Mit der heutigen Entscheidung sei jeder Versuch der Bayerischen Staatsregierung gescheitert, ihr Prestigeprojekt aus dem Wahlkampf 2018 als legal darzustellen. „Ministerpräsident Markus Söder ist damit auf dem Boden der Wirklichkeit gelandet. Alle Versuche, das Recht auszuhebeln, sind gescheitert“, erklärt Alexander Muthmann, der die Wiedereinführung der Bayerischen Grenzpolizei immer als konzeptionslos, ineffizient und zu teuer abgelehnt und von einem „Etikettenschwindel“ gesprochen hatte.
Der Freyunger Abgeordnete erinnert auch daran, dass die Wiedereinführung der Bayerischen Grenzpolizei im Sommer 2018 ohne entsprechenden Landtagsbeschluss erfolgt war. „Eine Woche vor der Abstimmung hatten Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann zu einem Festakt nach Passau eingeladen, um die „neue“ Grenzpolizei zu feiern, blickt Muthmann zurück. Er habe deshalb der Bayerischen Staatsregierung in der letzten Plenarsitzung vor der Sommerpause 2018 „Dreistigkeit, Unanständigkeit und Show ohne Substanz“ vorgeworfen. „Diese Kritik hat sich jetzt bestätigt“, stellt der Freyunger Abgeordnete zufrieden fest: „Das Gericht hat diesem selbstherrlichen Politikstil klare Grenzen gesetzt!“

Freyung/Viechtach im Bayerischen Wald. Die Entscheidung, den Bahnverkehr auf der Strecke Viechtach-Teisnach im September 2021 einzustellen, muss rückgängig gemacht werden, verlangt der Freyunger Landtagsabgeordnete Alexander Muthmann von Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. Diese hatte gestern per Pressemitteilung bekannt gegeben, dass ab September 2021, wenn der Probebetrieb ausläuft, kein Zug mehr auf dieser Linie fahren soll. Als Grund werden die zu niedrigen Fahrgastzahlen angegeben. „Dieser Stil ist unsäglich“, ärgert sich Muthmann, der von einem „Schlag ins Gesicht der ländlichen Regionen“ spricht. Die Entscheidung sei ohne Rücksprache mit örtlichen Mandatsträgern erfolgt.
Der Freyunger Abgeordnete vermutet, dass die Ministerialbürokratie an allen Kontrollgremien vorbei vollendete Tatsachen schaffen wollte. Sie habe den Zeitpunkt genutzt, als Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek, bis dahin Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, vor wenigen Tagen als Verstärkung ins Gesundheitsministerium wechselte.
Alexander Muthmann fordert, dass es beim vereinbarten Verfahren bleibt und auch die die Zahlen aus dem letzten Probebetriebs-Jahr noch in die Berechnung einfließen. Schließlich arbeite der Landkreis Regen an einem Nahverkehrskonzept, für das die Bahnstrecke Viechtach-Gotteszell das Rückgrat bilde. Mit der jetzt getroffenen Entscheidung würden alle Bemühungen hinfällig. Es sei das Mindeste, zu den getroffenen Absprachen zurückzukehren und sich für das Vorpreschen zu entschuldigen.
Der Freyunger Abgeordnete weist erneut darauf hin, dass in einer dünn besiedelten Region wie dem Bayerischen Wald die für eine Reaktivierung geforderten Fahrgastzahlen von 1 000 pro Werktag und Kilometer nicht erreicht werden können. Muthmann hatte deshalb im November 2019 über die FDP-Fraktion einen Antrag im Landtag eingebracht, dieses Kriterium nach unten zu korrigieren und stattdessen einen Strukturindikator einzuführen, was aber an der Mehrheit von CSU und Freien Wählern gescheitert war. Der Abgeordnete erinnert an das Verfassungsziel gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern. Auch das Landesentwicklungsprogramm Bayern habe einen eigenen Absatz „Streckenstilllegungen vermeiden – Reaktivierungen ermöglichen“. Gleichwertige Lebensverhältnisse seien Staatsziel mit Verfassungsrang. Interessant sei in diesem Zusammenhang auch, dass für bestehende Bahnstrecken das Kriterium von 1000 Fahrgastkilometern pro Tag nicht gelte.
Alexander Muthmann ist überzeugt, dass die Menschen in der Region für ihre Bahnstrecke kämpfen werden. Diese Aktivitäten werde er nach Kräften unterstützen, kündigte der Abgeordnete an. Seine erste Aktion ist ein Brief an Verkehrsministerin Kerstin Schreyer mit der Forderung, die Vorgehensweise zu klären, die zu der negativen Entscheidung geführt hat, und diese zu revidieren. Andernfalls zeige die Staatsregierung, dass ihr die Belange des ländlichen Raumes völlig egal seien.

Freyung im Bayerischen Wald. MdL Alexander Muthmann verlangt eine schnelle Entscheidung, wo im Landkreis Freyung-Grafenau das Verwaltungsgericht für Niederbayern entstehen soll. „Den Sitz von Verwaltungsgerichten bestimmt im Gegensatz zu anderen Behördenverlagerungen nicht der zuständige Minister, sondern der Gesetzgeber. Das ist der Bayerische Landtag. Die Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern muss sich auf einen Standort einigen und einen entsprechenden Gesetzentwurf in das Parlament einbringen“, betont Muthmann, der auf ein Ende des Verwirrspiels drängt.
Im Januar 2020 habe Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, dass in Freyung das Verwaltungsgericht für den Regierungsbezirks Niederbayern entstehen soll. Damit sei die Stadt Freyung als Standort gemeint gewesen, hatte Innenminister Joachim Herrmann bei einem Besuch Anfang Juni 2020 betont. Fast zeitgleich aber habe Florian Streibl, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, in Waldkirchen und Grafenau nach geeigneten Gebäuden für das Gericht gesucht. Muthmann nannte dieses Vorgehen in der außerordentlichen FDP-Kreisversammlung am Mittwoch in Lichteneck höchst unprofessionell. „CSU und Freie Wähler bringen mit ihrem unabgestimmten Verhalten Riesen-Unruhe und Ärger in die Region“, urteilt der FDP-Abgeordnete und fordert die Staatsregierung auf, Nägel mit Köpfen zu machen und Klarheit zu schaffen.
Für Unruhe hatte im Juni 2020 auch schon Hubert Faltermeier von der Fraktion der Freien Wähler gesorgt, als er anregte, die Errichtung eines Verwaltungsgerichts für Niederbayern in der Stadt Freyung zu überdenken. Der Standort sei nicht zentral und mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen, hatte Faltermeier argumentiert und als Alternative Kelheim ins Spiel gebracht hat, wo er früher Landrat war. „Querschüsse dieser Art müssen ein Ende haben“, verlangt Alexander Muthmann.

Grafenau. MdL Alexander Muthmann begrüßt die geplante Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald um weitere 600 Hektar im Bereich der Gemeinde Mauth. In einem Brief an Umweltminister Thorsten Glauber regt er an, diesen Schritt mit einem Pilotprojekt zur Verkehrssteuerung und Besucherlenkung zu verbinden. Erste Ideen dazu hat Muthmann aus einem Gespräch mit Nationalpark-Leiter Dr. Franz Leibl Ende vergangener Woche mitgebracht. Angesichts der ständig steigenden Attraktivität des Schutzgebietes müsse das bestehende Verkehrssystem mit dem Igelbus-Netz verknüpft, ausgebaut und modernisiert werden. Es biete sich die Chance, den ÖPNV zum und im Nationalpark auf völlig neue Beine zu stellen. Diese Aufgabe könne nur der Staat leisten, betont Muthmann in seinem Brief an den Umweltminister. Darin schlägt der Freyunger Landtagsabgeordnete außerdem vor, die barrierefreien Angebote zu erweitern, damit mehr Menschen mit Handikap den neuen wilden Wald erleben können.

Alexander Muthmann ist überzeugt, dass der Tourismus in der Region und damit vor allem das Gastgewerbe von einer Erweiterung des Schutzgebietes profitieren werden. Die zusätzlichen Besucher müssten über ein intelligentes und hochmodernes Verkehrsleitsystem zu ihren Zielen gebracht werde. Attraktive Angebote sollten über eine ständig aktualisierte und nutzerfreundliche App abrufbar sein. Voraussetzung dafür sei ein leistungsfähiges Mobilfunknetz.

In seinem Brief an Umweltminister Thorsten Glauber weist MdL Muthmann auch auf die derzeitige Situation hin: Wegen der Corona-Pandemie machten viele Menschen Urlaub im eigenen Land und entdeckten dabei auch vermehrt den Nationalpark Bayerischer Wald. Schattenseiten dieser durchaus erfreulichen Entwicklung seien allerdings die völlig überfüllten Parkplätze zum Beispiel in Waldhäuser, Buchenau, Zwieseler Waldhaus oder beim Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau. Es sei nicht damit getan, zusätzliche Parkplätze zu schaffen; intelligentere Lösungen müssten her. Die aktuellen Erfahrungen könnten in ein Gutachten zur Entwicklung eines völlig neuartigen Verkehrsleitsystems einfließen, das den ÖPNV in den Mittelpunkt stellt. Ein solches Angebot würde auch die Bevölkerung entlasten, die unter den kreuz und quer parkenden Autos leide.

Alexander Muthmann ist ein großer Anhänger der Nationalparkidee. Das zeigt sich unter anderem darin, dass er seit 2004 Vorsitzender des Vereins Junior Ranger ist. Er begrüßt es, dass die geplante Erweiterung des Schutzgebietes um 600 Hektar im Einvernehmen mit den Menschen in der Region erfolgt und sie in Informationsveranstaltungen und Gesprächen Ideen und Anregungen einbringen können. „Zu dieser bürgernahen Strategie zähle ich auch den frisch gedruckten Fleyer „Fragen und Antworten zur Nationalparkvergrößerung.“ Wenn die Bevölkerung eingebunden ist, fördert das die Akzeptanz ganz wesentlich“, ist Muthmann überzeugt.

Die Entscheidung für die Stadt Freyung als Standort für das niederbayerische Verwaltungsgericht muss bleiben! Das verlangt der FDP-Abgeordnete Alexander Muthmann, der damit seinem Kollegen Hubert Faltermeier von den Freien Wählern scharf widerspricht. Dieser hatte Kelhein ins Spiel gebracht, wo er früher Landrat war. Freyung liege zu wenig zentral und sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen."Kirchturmdenken und Lokalpatriotismus sind nicht zielführend", erklärt Muthmann, der den Freien Wählern ein doppeltes Spiel vorwirft.

Mein politischer Werdegang

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  • 2008

    Oktober 2008 Wahl zum Abgeordneten des Bayerischen Landtags

    Für die FREIEN WÄHLER erstmals ins Parlament gewählt, bis 2013 stellvertretender Vorsitzender des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses.
  • 2009

    2009 - 2013 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER

    Die FREIEN WÄHLER waren erstmals in ihrer Geschichte im Landtag vertreten. Es war eine spannende Zeit, beim Aufbau der Fraktion mitzuhelfen.
  • 2013

    Wiederwahl als Abgeordneter des Bayerischen Landtags

    2013-2017 Mitarbeit im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen, Mitglied im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks
  • 2014

    Mitglied der Enquete-Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern"

    Bis 2017 arbeitete ich in der Enquete-Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern" mit - mein wichtigstes Politik-Thema.
  • 2017

    Austritt aus der FW-Fraktion und Eintritt in die FDP

    Aus Unzufriedenheit über den Politikstil von Hubert Aiwanger verließ ich im Oktober 2017 die FW-Fraktion und trat in die FDP ein.
  • 2018

    Fraktionsloser Abgeordneter

    Ein Jahr lang gehörte ich dem Parlament als fraktionsloser Abgeordneter an, denn die FDP war zu der Zeit nicht im Landtag vertreten.
  • 2018

    Wiederwahl als Abgeordneter des Bayerischen Landtags

    Diesmal für die FDP als einziger Liberaler in Niederbayern. Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Mitglied im Innenausschuss.

Mein Büro

Bei Fragen und Anregungen hilft mein kleines, aber sehr effektives Team gerne weiter.

Michael Wimmer-Fohry

Referent für Fachfragen
Fon
08551 914 2222
Fax
08551 914 2211

Heidi Wolf

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fon
0171- 4494628
Fax
08551 914 2211

Claudia Kammer

Mitarbeiterin Wahlkreisbüro Freyung
Fon
08551 914 2222
Fax
08551 914 2211

Muhanad Al-Halak

Mitarbeiter Wahlkreisbüro Freyung
Fon
08551/914 2222
Fax
08551/914 2211

Kontakt

Maximilianeum | Max-Planck-Straße 1 | 81675 München
Telefon +49 89 4126-2798
Email: alexander.muthmann@fdpltby.de

Wahlkreisbüro
Maurerackerweg 12
94078 Freyung
Deutschland

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08551 914 22 11